Nidfeld - Urbanes und kreatives Leben entlang der SüdAllee

Zwischen Eichhof und Mattenplatz entwickelt sich entlang der SüdAllee ein vielfältiges Stadtgebiet zum Wohnen, Arbeiten, Lernen und Erleben. Die neue Überbauung Nidfeld, der Kampus Südpol, bestehende Gewerbebetriebe und weitere Entwicklungsareale prägen den schrittweisen Wandel. Mit den geplanten Siedlungsverbindungen über die Autobahn A2 eröffnen sich langfristig zusätzliche Möglichkeiten, die Quartiere besser zu vernetzen und neue Grün- und Freiräume zu schaffen.

Der Name Nidfeld erinnert an die ursprüngliche Landschaft: Vor vielen Jahrhunderten befand sich hier eine feuchte Ebene, die regelmässig von den Pilatusbächen überschwemmt wurde. Nach der Trockenlegung entstanden Äcker und Weideflächen. Später entwickelte sich das Nidfeld zu einem vorwiegend gewerblich und verkehrlich geprägten Gebiet. Diese Nutzungen sind bis heute Teil seiner Identität und sollen angemessen in die weitere Entwicklung einbezogen werden.

Mit der Überbauung Nidfeld ist ein neuer urbaner Schwerpunkt entstanden. Seit 2023 werden die ersten Gebäude bewohnt; bis 2028 entstehen insgesamt rund 560 Wohnungen sowie vielfältige Flächen für Büros, Praxen, Gastronomie, Detailhandel und Ateliers. Unterschiedliche Wohnformen und grosszügige Innenhöfe schaffen Raum für verschiedene Generationen und Lebensmodelle. Hohe energetische und ökologische Standards unterstreichen den nachhaltigen Anspruch des Quartiers.

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VIELFÄLTIGE AREALE – GEMEINSAME TRANSFORMATION

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Das Nidfeld umfasst unterschiedliche Teilräume zwischen Eichhof und Mattenplatz. In der Überbauung Nidfeld wächst ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnungen, Arbeitsplätzen und belebten Erdgeschossen heran. Der Kampus Südpol bildet mit seinen Kultur- und Bildungsinstitutionen einen kreativen Schwerpunkt von überregionaler Ausstrahlung. Bestehende Gewerbegebiete und weitere Areale bieten langfristiges Potenzial für eine schrittweise Transformation.

Die SüdAllee verbindet die Teilräume und bildet das künftige städtebauliche Rückgrat. Mit den Siedlungsverbindungen Rösslimatt und Chäppeliallmend soll zudem die Trennwirkung der Autobahn A2 reduziert und Raum für neue Grün-, Fuss- und Veloverbindungen geschaffen werden.

Am Kampus Südpol treffen Kultur, Bildung und professionelle Musikproduktion aufeinander. Das Kulturzentrum Südpol, die Hochschule Luzern – Musik, das Orchesterhaus des Luzerner Sinfonieorchesters, die Musikschule Luzern und die Proberäume des Luzerner Theaters bilden gemeinsam einen Kultur- und Bildungsstandort mit überregionaler Ausstrahlung. Seit der Eröffnung der Musikhochschule und des Orchesterhauses im Jahr 2020 hat sich dieser Schwerpunkt weiter gefestigt und belebt das Gebiet weit über den Studien- und Probenbetrieb hinaus.

Neben den bereits bekannten Projekten weisen zahlreiche weitere Grundstücke zwischen Eichhof und Mattenplatz langfristiges Entwicklungspotenzial auf. Aus heute teilweise gewerblich geprägten und wenig durchlässigen Arealen soll schrittweise ein gemischt genutztes Stadtgebiet entstehen. Bestehende Unternehmen, neue Arbeitsplätze, unterschiedliche Wohnangebote, publikumsorientierte Erdgeschosse und attraktive öffentliche Räume sollen dabei zusammenspielen.

Die SüdAllee bildet das verbindende Rückgrat dieser Entwicklung. Die Nidfeld- und Arsenalstrasse sollen schrittweise zu einem siedlungsverträglichen, begrünten Stadtraum mit guten Bedingungen für den öffentlichen Verkehr sowie den Fuss- und Veloverkehr weiterentwickelt werden. Sie verbindet die unterschiedlichen Areale und schafft Orientierung zwischen Eichhof, Nidfeld und Mattenplatz.

Von besonderer Bedeutung sind die beiden geplanten Siedlungsverbindungen über die Autobahn A2. Im Bereich Arsenal/Südpol ist mit der Siedlungsverbindung Rösslimatt eine rund 250 bis 300 Meter lange Überdeckung vorgesehen. Weiter südlich soll der Tunnel Schlund um rund 130 bis 150 Meter verlängert und damit die Siedlungsverbindung Chäppeliallmend geschaffen werden. Beide Projekte reduzieren die Trennwirkung der Autobahn, verbessern den Lärmschutz und ermöglichen neue Grünräume sowie direkte Fuss- und Veloverbindungen.

Das Nidfeld ist mit mehreren Buslinien, dem Freigleis und dem nahe gelegenen Bahnhof Mattenhof gut erschlossen. Die Allmend mit ihren vielfältigen Sport-, Freizeit- und Veranstaltungsangeboten liegt unmittelbar daneben. So entwickelt sich das Nidfeld zu einem urbanen, kulturell geprägten und gut vernetzten Stadtquartier zwischen Luzern und Kriens.

Jedes Areal für sich

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Siedlungsverbindung Rösslimatt und Chäppeliallmend

Im Bereich Arsenal ist mit der Siedlungsverbindung Rösslimatt eine rund 250 bis 300 Meter lange Überdeckung der Autobahn A2 vorgesehen. Sie soll die heute durch die Autobahn getrennten öffentlichen, kulturellen und weiteren Nutzungen besser miteinander verbinden. Auf der Überdeckung können neue Grün- und Freiräume sowie direkte Fuss- und Veloverbindungen entstehen. Damit wird der Raum rund um den Südpol und das Arsenal zu einem zusammenhängenden Nutzungsschwerpunkt weiterentwickelt. Die Siedlungsverbindung reduziert die Trennwirkung der A2 und schafft neue Möglichkeiten für den Stadtraum.

Bei der Chäppeliallmend soll der bestehende Tunnel Schlund um rund 130 bis 150 Meter verlängert werden. Dadurch entsteht eine neue Verbindung zwischen dem Mattenhof und dem Krienser Ortszentrum. Auf und im Umfeld der Überdeckung sind attraktive Grün-, Aufenthalts- sowie Fuss- und Veloräume vorgesehen. Die Siedlungsverbindung ergänzt ein bislang fehlendes städtebauliches Bindeglied im dynamisch wachsenden Stadtteil. Gleichzeitig schafft sie einen neuen Quartierraum und einen sorgfältig gestalteten Abschluss des Tunnels Schlund.

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Areal Nidfeld

Mit dem Areal Nidfeld entsteht ein neuer urbaner Schwerpunkt zwischen Eichhof und Mattenplatz. In mehreren Etappen werden rund 560 Wohnungen sowie Flächen für Büros, Praxen, Gastronomie, Detailhandel und Ateliers realisiert. Unterschiedliche Wohnformen und grosszügige, begrünte Aussenräume schaffen ein vielfältiges Quartier für verschiedene Generationen. Die ersten Gebäude sind bereits bezogen, weitere folgen bis 2028. Das Areal ist ein wichtiger Impulsgeber für die Transformation des gesamten Nidfeld-Gebiets.

Mehr gibt es hier: Nidfeld Luzern

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Südpol

Der Kampus Südpol bildet den kulturellen und kreativen Mittelpunkt des Nidfeld-Gebiets. Hier treffen das Kulturzentrum Südpol, die Hochschule Luzern – Musik, das Orchesterhaus des Luzerner Sinfonieorchesters, die Musikschule Luzern und das Luzerner Theater aufeinander. Gemeinsam schaffen sie einen lebendigen Ort für Studium, Proben, Produktionen und Veranstaltungen. Der Kampus strahlt weit über das Quartier hinaus und bringt täglich unterschiedliche Menschen zusammen. Seine kulturelle Vielfalt prägt die Identität des Nidfelds wesentlich mit.

Mehr gibt es hier: Startseite – Südpol

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Südallee

Die Südallee bildet das verbindende Rückgrat des Nidfeld-Gebiets. Die heutige Strassenachse soll schrittweise zu einem begrünten und siedlungsverträglichen Stadtraum weiterentwickelt werden. Baumreihen, attraktive Aufenthaltsbereiche und gute Verbindungen für den Fuss- und Veloverkehr sollen ihre zukünftige Gestaltung prägen. Gleichzeitig bleibt sie eine wichtige Erschliessungsachse für den öffentlichen Verkehr und die angrenzenden Nutzungen. Als durchgehende Verbindung schafft die Südallee Orientierung zwischen Eichhof und Mattenplatz.

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Transformationsraum Arsenal

Nördlich des Südpols erstreckt sich entlang der Arsenalstrasse ein langfristiger Transformationsraum. Heute wird das Gebiet durch unterschiedliche öffentliche, gewerbliche und weitere Nutzungen geprägt. Künftig bietet es Potenzial für eine dichtere, gemischte und stärker auf den Stadtraum ausgerichtete Entwicklung. Die Aufwertung der Arsenalstrasse zur begrünten SüdAllee soll die verschiedenen Areale besser miteinander verbinden. Die Transformation erfolgt schrittweise und ist derzeit noch nicht an ein einzelnes Projekt gebunden.

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Transformationsraum Sternmatt

Der Raum Sternmatt bildet den Übergang zwischen dem Areal Nidfeld und dem Mattenhof. Heute treffen hier unterschiedliche Gewerbe-, Dienstleistungs- und Freizeitnutzungen aufeinander. Langfristig besteht Potenzial für eine schrittweise Verdichtung und stärkere Nutzungsmischung. Bestehende Betriebe und neue Nutzungen sollen dabei nebeneinander Platz finden und zur Vielfalt des Gebiets beitragen. Mit der SüdAllee und dem Freigleis kann Sternmatt zu einem wichtigen Bindeglied innerhalb von LuzernSüd werden.