Neue Stadtbrauerei gibt Impuls für das Eichhof-Areal

26. August 2026

HEINEKEN Schweiz bekennt sich zum Standort Luzern und plant auf dem Eichhof-Areal eine neue Stadtbrauerei, ein Innovationszentrum sowie die Modernisierung ihres Hauptsitzes. Gleichzeitig soll das traditionsreiche Areal langfristig und in enger Zusammenarbeit mit den Städten Luzern und Kriens sowie LuzernPlus weiterentwickelt werden.

Das Eichhof-Areal an der Grenze zwischen Luzern und Kriens ist seit Generationen eng mit der Zentralschweiz verbunden. Nun stellt HEINEKEN Schweiz die Weichen für die Zukunft des Standorts: Geplant sind eine neue Eichhof-Stadtbrauerei, ein Innovationszentrum und die Modernisierung des bestehenden Hauptsitzes. Damit sollen die Marke Eichhof und ihre regionale Verankerung gestärkt sowie moderne Arbeitsplätze am Standort gesichert und weiterentwickelt werden.

Die geplante Stadtbrauerei soll die Brautradition am Eichhof fortführen und gleichzeitig neue Möglichkeiten für Innovation und Begegnung schaffen. Die heute kommunizierten Vorhaben bilden einen ersten wichtigen Baustein für die künftige Entwicklung des Areals. Die konkrete Ausgestaltung und die weiteren Planungsschritte werden in den kommenden Jahren schrittweise vertieft.

Seitenprofil des Eichhof-Areals mit der Brauerei und dem Hauptsitz von HEINEKEN Schweiz an der Grenze zwischen Luzern und Kriens.

Gemeinsame Perspektive für das Eichhof-Areal

Über die betrieblichen Investitionen hinaus soll das gesamte Eichhof-Areal langfristig weiterentwickelt werden. Ziel ist ein vielfältiger und zukunftsfähiger Stadtbaustein, der Arbeiten, Wohnen, Produktion und attraktive Aufenthaltsräume miteinander verbindet. Dabei sollen die bestehende Identität des Ortes, die Brauereitradition und die unterschiedlichen Entwicklungshorizonte der einzelnen Teilräume berücksichtigt werden.

Eine wichtige Grundlage bildet die gemeinsame Absichtserklärung von HEINEKEN Schweiz, den Städten Luzern und Kriens sowie LuzernPlus. Sie hält den Willen der Beteiligten fest, die Entwicklung des gemeindeübergreifenden Areals partnerschaftlich und koordiniert anzugehen. Konkrete städtebauliche Lösungen oder Bauprojekte für die langfristige Arealentwicklung sind damit noch nicht vorweggenommen. Diese sollen im weiteren Prozess gemeinsam erarbeitet und sorgfältig auf die übergeordneten Planungen abgestimmt werden.

Bedeutender Entwicklungsschritt für LuzernSüd

Das Eichhof-Areal bildet einen wichtigen Auftakt zu LuzernSüd und liegt an einer zentralen Schnittstelle zwischen den Städten Luzern und Kriens. Seine Weiterentwicklung bietet die Chance, bestehende Arbeits- und Produktionsnutzungen zu stärken, neue Nutzungen zu ermöglichen und die Verbindungen zwischen den angrenzenden Quartieren zu verbessern.

LuzernPlus begleitet den Prozess im Rahmen des Gebietsmanagements LuzernSüd und unterstützt die gemeindeübergreifende Abstimmung. Im Zentrum stehen eine qualitätsvolle räumliche Entwicklung, attraktive Freiräume sowie gute Fuss-, Velo- und ÖV-Verbindungen. Die Investitionsabsichten von HEINEKEN Schweiz schaffen dafür einen wichtigen Impuls – und eröffnen eine langfristige Perspektive für einen der traditionsreichsten Standorte in LuzernSüd.

Die konzeptionelle Skizze zeigt, wie die unterschiedlichen Funktionen künftig innerhalb der bestehenden Gebäudestrukturen zusammenspielen könnten. Produktion, Lagerung, Entwicklung, Arbeitsplätze und Begegnungsräume werden räumlich miteinander verknüpft. Die verschiedenen Ebenen und Wege machen sichtbar, dass die Stadtbrauerei nicht nur als moderner Produktionsstandort gedacht ist. Sie soll auch Einblicke in das Brauhandwerk ermöglichen und die Geschichte sowie die Zukunft der Marke Eichhof erlebbar machen. Die Skizze bildet dabei noch kein fertiges Bauprojekt ab, sondern veranschaulicht eine mögliche funktionale Organisation.

Gleichzeitig wird deutlich, dass die Weiterentwicklung auf den vorhandenen Qualitäten und Strukturen des Areals aufbauen soll. Bestehende Gebäude können neu genutzt, betriebliche Abläufe verbessert und zusätzliche Räume für Innovation, Zusammenarbeit und Austausch geschaffen werden. So entsteht die Perspektive eines lebendigen Arbeits- und Produktionsortes, an dem traditionelle Braukultur und moderne Unternehmensentwicklung zusammenfinden. Die Öffnung ausgewählter Bereiche könnte zudem dazu beitragen, die Stadtbrauerei stärker mit ihrem Umfeld zu verbinden und dem traditionsreichen Eichhof-Standort ein neues Gesicht zu geben.

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