A2-Überdeckung: Auf dem Weg zum Zielbild

22. Juni 2025

Die Planungen für die Teilüberdeckungen der Autobahn A2 im Raum LuzernSüd gehen schon bald in die nächste Phase. Ziel ist es, die beiden Krienser Stadtteile besser zu verbinden, Lärm zu reduzieren und neue Grün- und Freiräume zu schaffen. Bis Ende 2025 wird die zweite Projektphase abgeschlossen sein, was den Weg für die nächsten Schritte ab 2026 ebnet.

Die Planungen sind damit auf Kurs. Bis Herbst 2025 werden die städtebaulichen Vertiefungsstudien für die Schlüsselräume Luzernerstrasse/Grosshof, Arsenal/Südpol sowie Schlund/Horwerstrasse abgeschlossen. Parallel dazu läuft eine Machbarkeitsstudie für den Abschnitt der A2 zwischen dem Anschluss Luzern-Kriens und dem Tunnel Schlund. Diese Ergebnisse bilden die Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung.

Bald gibt es einen weiteren Blick in die Werkstatt. Wer sich über den aktuellen Stand informieren möchte, hat im September Gelegenheit dazu: Am 22. und 24. September 2025 laden die Projektpartner in den Krienser Schappesaal ein. Im Rahmen des Formats „Blick in die Werkstatt“ präsentieren Fachleute den Zwischenstand, beantworten Fragen und nehmen Feedback aus der Bevölkerung auf. Eine Anmeldung sowie weitere Informationen zur Projekthistorie sind auf der Webseite der Stadt Kriens verfügbar: zur Anmeldung.

Das Projekt wird von ASTRA, dem Kanton Luzern, LuzernPlus und der Stadt Kriens gemeinsam vorangetrieben. Die Zusammenarbeit der Partner ist entscheidend, um ein verbindliches Zielbild zu entwickeln und die vielfältigen Interessen zu koordinieren.

Die Teilüberdeckungen A2 Luzern-Süd sind ein eigenständiges Projekt und nicht vom Gesamtprojekt Bypass abhängig. Damit wird sichergestellt, dass die Aufwertung der stadträumlichen Qualität in Kriens unabhängig vorangetrieben werden kann.

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